Heute erzähle ich dir, warum du hinsichtlich deiner Ziele immer groß denken solltest. Dazu ein aktuelles Beispiel aus meinem Leben. Ich plane aktuell mit einem guten Freund den Onlinekongress „Hexaton 2017“. Bereits auf dem Hexaton 2016 war ich als Experte vertreten und habe als Speaker Vorträge gehalten. Wir haben uns während der Planungen immer wieder gefragt, wie wir das Event mit noch mehr neuen Ideen bereichern und es noch spannender gestalten können. Also wogen wir Vor- und Nachteile ab, kalkulierten den Arbeitsaufwand und rechneten uns aus, welcher Umsatz realisierbar ist und welchen Nutzen unsere Ideen für das eigene Unternehmen und die Brand haben. Nachdem zwei Wochen der Planungsphase verstrichen sind, diskutieren wir das konkrete Ziel samt Worst Case und Optimalfall. Ergo haben wir uns auf ein Eventziel festgelegt, welches sämtliche Hard Fakts, wie die Anzahl verkaufter Tickets, die Anzahl der Anmeldungen sowie weitere Faktoren berücksichtigt. Dann haben wir uns jedoch noch einmal ernsthaft gefragt, ob der Optimalfall wirklich erstrebenswert ist, wenn man das anvisierte Ziel durchaus höher ansetzen kann. Unser bisheriges Ziel war zufriedenstellend, keine Frage – es ließ die Kennzahlen jedoch nicht wirklich durch die Decke schießen. Also haben wir uns auf ein neues Ziel geeinigt, welches um ein vielfaches höher als das vorherige liegt und sich dennoch im Bereich des Möglichen bewegt.

Mach dir immer bewusst, warum du ein Ziel erreichen willst!

Doch was ist der Sinn eines so ausgesprochen hohen Ziels?

Nun, nur wenn du dir selbst ganz neuen Maßstäbe setzt, bist du auch motiviert, an diesen zu arbeiten und in das Ziel zu investieren.

Nehmen wir ein Praxisbeispiel:

Du siehst Umsätze von 10.000 Euro für die ersten vier Wochen deines Videokurses als ein zufriedenstellendes Ziel an und willst dementsprechend agieren. Liegt dein Fokus jedoch auf anvisierten 50.000 Euro in den ersten vier Wochen, erfordert dieser Wert einen ganz anderen Arbeitseinsatz. Vielleicht wirst du die 50.000 nicht realisieren können, dafür aber sehr wahrscheinlich 20.000 oder 30.000 Euro – ein Wert, der deutlich über den ursprünglichen 10.000 Euro liegt.

Ein höheres Ziel stellt immer eine größere Herausforderung dar und verlangt dir weit mehr Arbeitskraft und Willensstärke ab. Stapelst du bei deinen Zielen hingegen tiefer, investiert du automatisch sehr viel weniger Aufwand und erntest dementsprechend weniger Früchte. Damit diese Formel auch in der Praxis aufgeht, musst du selbstredend auch bereit sein, dich in diese Zielsetzung einzubringen und dich wirklich reinhängen. Hierzu gibt es übrigens auch eine passende Lektüre mit dem Namen „Setze dir größere Ziele“. Wenn du über eine realistische Zieleinschätzung verfügst und deine Marke, Reichweite oder andere Faktoren gut kalkulieren kannst, dann wirst du solch überhohen Ziele mitunter realisieren können. Du appellierst ganz automatisch an dich selbst, stellst beispielsweise mehr Videos ein, kontaktierst mehr Leute oder setzt mehr Facebook Kampagnen auf.

Mach dir dabei immer bewusst, warum du dieses Ziel erreichen willst. Vielleicht möchtest du durch einen anvisierten Gewinn einen konkreten Wunsch erfüllen, eine Rücklage anlegen oder dir sonst etwas gönnen. Nackte Zahlen selber erzeugen nur selten Durchhaltevermögen, daher ist es wichtig, dass du das jeweilige Ziel mit einem persönlichen Ziel in Verbindung setzt.

Ich fasse nochmal alle Schritte zusammen:

  1. Setz dir ein sehr hohes, aber machbares Ziel
  2. Setz dich für dieses Ziel ein
  3. Setz dein großes Ziel immer in Verbindung mit etwas, das du allein für dich tust. So hast du einen Grund, täglich an deiner Zielerreichung zu arbeiten.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Business.

Wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich über eine 5-Sterne-Rezension sehr freuen.teness nicht vollstn [be reine 5 sterne Bewertugn udnw enn du meinen Podcast aBen Schneider         040 – Setze dir größere Ziele