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Heute habe ich einen besonderen Gast im Studio. Er zählt zu den größten Facebook-Traffic-Experten in Deutschland, vielleicht sogar in Europa: Jakob Hager.

Ben Schneider: Jakob, was genau machst du?

Jakob Hager: Mein Fokus liegt auf Facebook, darauf, mehr Traffic zu generieren und Besucher in Kunden zu verwandeln. Diese Dienstleistung biete ich sowohl für Unternehmer, Onlineshops als auch Vermarktern digitaler Produkte an. Ich wende hier diverse Strategien an, die allesamt miteinander zusammenhängen. Durch meine Arbeit habe ich viel persönlichen Kontakt sowie Calls mit Facebook selbst. So bin ich immer up-to-date über aktuelle Features. Zudem gehört mir die Firma Taskwonder, eine Outsourcingplattform für Marketingtätigkeiten, wie z.B. dem Erstellen von Landing Pages oder Traffic Kampagnen.

Ben: Wir beide haben uns ja über die Firma Taskwonder kennengelernt. Du selbst bist ja sehr gut mit der Materie von Facebook betraut und investierst nicht nur viel Geld, sondern auch Zeit in den Kontakt mit Facebook.

Jakob: Es hängt immer davon ab, wie sehr man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt und ob man weiß, wie man eine Kampagne am besten aufstellt. Möchte man natürlich immer noch 20% mehr rausholen aus einer Kampagne, dann ist der persönliche Kontakt zu Facebook eine gute Hilfe.

Ben: Du hast mitunter sehr coole Referenzen und hast sogar Kampagnen für ein NBA-Team aufgestellt?

Jakob: Ich selbst komme ja aus Wien und wollte mich damals weiterentwickeln. Also ging ich für einige Zeit nach San Francisco. Dort habe ich mitunter die Golden State Warriors kennengelernt, ein NBA Basketballteam. Mit einem Partner habe ich Facebook und Google Adwords Kampagnen für diesen Verein gestartet. Diese zahlten sich aus und erbrachten das rund 60-fache des Einsatzes. Als ich zurück nach Europa kam, habe ich mit vielen Onlinemarketern zusammengearbeitet und die erlernten Strategien auch auf dem deutschen Markt eingesetzt.

Wichtig ist, dem Kunden eine Geschichte zu dem Produkt zu erzählen!

Ben: Wirkt der amerikanische Markt samt seinen Strategien anders als der deutsche Markt?

Jakob: Der amerikanische Markt funktioniert durchaus anders und insgesamt wird bei Kampagnen aggressiver vorgegangen. Hier wird sich gleich zu Beginn auf interessanten und hochprofessionellen Content fokussiert. Das Konzept Social Fandor funktioniert hier sehr gut. Dies ist ein Verkaufssystem, bei dem der erste Kontakt über Facebook erfolgt und bereits das erste Video mit einem Call-to-action-Button versehen ist. Erst dann folgt eine Anmeldung zum Newsletter, welche in Deutschland ja meist der erste Schritt ist.

Ben: Sollte man früher Vertrauen aufbauen, um größere Reichweite zu erlangen? Wie könnte sowas aussehen?

Jakob: Ich sehe die Webseite, den Blog oder den Shop als zentrale Plattform, da man dort alles platzieren und tracken kann. Hier sollte alles hinführen. Also macht es Sinn, auf Facebook beispielsweise ein Video mit Call-to-Action zu platzieren sowie einer Erfolgsgeschichte zu einem Kunden oder einer Geschichte zu dem Produkt selbst. Damit kann man nicht nur Leute auf die Webseite holen, sondern auch Leute immer wieder ansprechen, die das Video gesehen haben.

Ben: Was funktioniert besser: Videos mit Personen oder Whiteboard Videos?

Jakob: Persönliche Videos sind immer zu bevorzugen, da sich der User mit diesen besser identifizieren kann. Daher nutze ich für Facebook Werbung gerne eine persönliche Seite, um die Nähe zu den Usern aufzubauen.

Ben: Das ist ein ganz neuer Ansatz. Funktioniert dieser denn? Sollte man hier nicht eine Unternehmensseite bevorzugen?

Jakob: Die Firma Taskwonder hat beispielsweise eine Unternehmensseite, die stetig mit Infos gefüllt wird. Zudem gibt es aber auch noch eine Seite mit Firmenlogo und einem Bild von mir selbst. Im Test zeigte sich, dass bei derselben Zielgruppe und derselben Anzeige die persönliche Seite besser funktionierte. Die Verwendung beider Seiten macht am meisten Sinn. Der Trick ist, dass Anzeigen auf persönlichen Seiten oftmals auf den ersten Blick garnicht als Werbung wahrgenommen wird. Dies führt zu einem höheren Vertrauen und besseren Klickraten.

Bleibt authentisch!

Ben: Sollte man eher einen serösen Text verwenden oder den lockeren Stil bevorzugen?

Jakob: Das hängt von der Zielgruppe ab. Allerdings sollte man darauf achten, den Link nicht erst zum Schluss zu platzieren, da oftmals nicht der ganze Text mit einem Mal angezeigt wird. Zudem gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder fordert man den User auf, den entsprechenden Link mit Infos zum Produkt anzuklicken. Oder man macht ihn neugierig, ohne zu viel von dem Produkt zu verraten. Wenn auch die Klickrate im zweiten Fall höher ausfällt, sind die Verkaufsraten in der ersten Variante höher. Es gleich sich also insgesamt aus. Man sollte nie vergessen, dass viele Klicks mit wenig Käufen von Facebook negativ gedeutet und mit schlechteren Relevanzfaktoren bestraft wird

Ben: Sollte man Bilder oder Videos für Werbeanzeigen wählen?

Jakob: Es sollte immer beides verwendet werden. Insbesondere Videos haben eine große Reichweite, da Facebook diese sehr pusht. Zwar wird jeder User gezählt, der ein Video mindestens drei Sekunden anschaut, relevant ist jedoch der Teil, der auch noch nach 25 bis 50 Prozent des Videos nicht wegklickt. Diesen Usern kann man die die entsprechende Werbeanzeige präsentieren. Klicken die User nach weniger als 15 Sekunden weg, wird das Video nicht wirklich gut sein. Entweder sollte dieses dann geändert werden oder man arbeitet mit Facebook live. Hier agiert man authentisch und kann Fragen live beantworten.

Ben: Authentizität ist also sehr wichtig auf Facebook. Wie lang sollte ein Video sein?

Jakob: Das hängt von dem Video ab. Lange Videos können ebenso fesselnd sein, wie kurze Videos langweilig. Man sollte mit seinen Videos stets eine Geschichte erzählen, beispielsweise zu den Gründen für die Gründung des eigenen Shops oder zu Erfolgsstorys von Kunden. Hier freuen sich nicht nur Kunden über zusätzliche Publizität, sondern man baut auch Vertrauen zu den Usern auf.

Liefere deinem Kunden Argumente für den Kauf deines Produktes!

Ben: Wie geht man als völliger Neuling vor bzw. wenn man nur einen kleinen Onlineshop hat und vielleicht über ein Werbebudget von 500 Euro im Monat verfügt?

Jakob: Diese Situation gibt es in der Tat sehr oft. Hier bietet Facebook gleichermaßen Vor- und Nachteile. Der Facebook Algorithmus belohnt nämlich insbesondere besonders relevante Beiträge. Hier macht es Sinn, 10 Beiträge zu posten und diese dann zu bewerben. Oftmals bekommt einer der Beiträge ganz besonders viel Aufmerksamkeit. Dieser Beitrag sollte stärker beworben werden. Dieses Prinzip funktioniert für jede Produktkategorie, unabhängig ob man ein Video, einen Blogbeitrag oder sonstiges postet. Wichtig ist nur, die Beiträge nacheinander zu posten, um den Personen Zeit zu geben und nicht mit Werbung zu überhäufen. Zudem muss auf der eigenen Seite immer noch ein Facebook Pixum eingebettet werden. So werden die Leute, die von Facebook auf die Seite gelangten auch wieder angesprochen.

Ben: Wenn man diese Schritte nun erledigt hat -wie geht es weiter? Folgt dann schon das Remarketing?

Jakob: Genau! Hier gibt es noch einen kleinen Trick in Bezug auf Produkte, die nicht oder nur wenig gekauft werden. Hier setze ich gerne Videos auf, die auf mögliche Fragen eingehen, erstelle Testimonials oder vergebe Rabattcodes für das entsprechende Produkt. Ich schaffe also Faktoren, die einen guten Grund bieten, das Produkt zu kaufen.

Ben: Folgen nach dem Remarketing noch weitere Schritte?

Jakob: Wenn man all diese Schritte umsetzt, ist man vielen anderen schon weit voraus. Anschließend könnten man sich noch Komplementärprodukten sowie Zubehör widmen und diese entsprechend bei der Zielgrippe bewerben.

Wir geben dir auf unseren Facebook-Meisterkurs eine Erfolgsgarantie!

Ben: Vielen Dank für diese sehr hilfreichen Strategien. Du hast zu dieser Thematik auch einen Kurs entwickelt?

Jakob: Zusammen mit meinem Freund und Businesspartner haben wir einen Kurs entwickelt, der sowohl Anfänger schrittweise an die Hand nimmt als auch Profis noch hilfreiche Tipps gibt, mit wenig Einsatz viel Umsatz zu machen und mehr Besucher auf die Seite zu bekommen. In unserem Facebook-Meisterkurs haben wir all unser Wissen zusammengetragen, welches sich für jedes Produkt eignet. Der Vorteil ist, dass der Kurs in viele einzelne Kapitel unterteilt ist, von denen sich jeder unserer Kunden ganz gezielt das erforderliche Wissen herauspicken kann. Wichtig ist, dass jeder bei der Umsetzung der Strategien bereit ist, etwas Zeit zu investieren.

Ben: Wie viele Module umfasst der Kurs?

Jakob: Der Kurs umfasst ca. 15 Module mit über 1000 Videos, die allesamt in verschiedene Bereiche unterteilt sind.

Ben: Also, wenn auch du mit Facebook mehr Traffic generieren willst, dann solltest du dich wirklich mit dieser Thematik beschäftigen. Kurse sind immer ideal, um sich strukturiert mit einer Materie vertraut zu machen.

Jakob: Ich selbst hatte damals auch Coaches, was sich sehr auszahlte. Der Kurs ist natürlich kein Muss und du findest ebenso auf meinem Blog viele hilfreiche Tipps. Hier noch einmal die genaue Adresse: fb-meisterkurs.com. Und das beste ist: Wenn man unseren Kurs kauft, vergeben wir eine Erfolgsgarantie. Wer binnen 30 Tagen keine 1000 Euro dank unserer Strategien erwirtschaftet, bekommt das Geld für den Kurs zurück.

Ben: Vielen Dank lieber Jakob für das tolle Interview und die vielen hilfreichen Strategien. Damit beenden wir die heutige Podcast-Folge. Wenn euch die Folge gefallen hat, dann abonniert doch gerne meinen Podcast und lasst eine 5-Sterne-Bewertung da.