In dieser Folge möchte ich dir meine Person und meinen bisherigen Werdegang näherbringen. Nicht nur, damit du weißt, wer Ben Schneider eigentlich genau ist, sondern weil ich mich in künftigen Podcasts voll und ganz auf die individuellen Thematiken fokussieren möchte.

„Ich wurde nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren“

Nun, gleich vorab: Ich bin nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren, sondern musste mir alles im Laufe meines Lebens hart erarbeiten. Mein Vater war schon immer ein erfolgreicher Bauunternehmer und mir war die Selbstständigkeit daher bestens vertraut. Seine Lebensweise war richtungsweisend für mich und mir war immer klar, dass die Selbstständigkeit auch meine Bestimmung ist. Nach der 9. Klasse absolvierte ich meinen qualifizierten Hauptschulabschluss und bekam einen ersten Vorgeschmack auf die Arbeitswelt. Dazu muss ich vorab sagen, dass ich in jungen Jahren voller Leidenschaft an Motorrad-Rennen teilnahm. Begann ich zunächst mit Pocketbike, nahm ich schließlich am Yamaha-R6-Cup teil und war damals sogar der jüngste deutsche Teilnehmer. In einem Motorrad-Laden, einem unserer damaligen Sponsoren, begann ich eine Lehre als Zweiradmechaniker, Fachrichtung Motorradtechnik. Viele Stunden harte Arbeit, Putzen von Motorrädern in Dauerschleife und ein Lehrlingsgehalt von 301 Euro pro Monat bestimmten meinen Alltag.

„Schon immer war die Selbstständigkeit meine Bestimmung“

Mein guter Abschluss erlaubte mir, noch einmal die Schule zu besuchen, um mein Abi nachzuholen. Ich tat das nicht, weil ich ein Studium anstrebte oder es ein bestimmter Job erforderte. Mir fehlte einfach noch ein grundlegender Plan für die Zukunft. Ich wusste nur, ich wollte selbstständig werden. Kein Wunder, dass ich mich daher schon als Schüler im Gründen von Unternehmen versuchte. Während ich mit 18 meine erste englische Limited mit meinem Vater gründete, um ein Livestreaming-Portal zu schaffen, folgte einige Jahre später die Gründung einer UG, die sich auf Wasserdruck spezialisierte. Beide Projekte wurden zwar nach einiger Zeit verkauft bzw. in den Boden gestampft, dennoch sammelte ich hier wertvolle Erfahrungen.

Nach meinem Abi verbrachte ich zwei Monate in Argentinien und Brasilien und übernahm anschließend einen Gastrobetrieb, ein mobiles Grillfahrzeug, in welchem ich 20 Mitarbeiter leitete. Trotz des beachtlichen Umsatzes von 1,5 Millionen, den das Unternehmen zum Schluss pro Jahr erwirtschaftete, wusste ich, dass ich in meinen jungen Jahren nochmal etwas völlig neues aufbauen wollte. Ich kündigte und hielt mich übergangsweise mit Promotionjobs über Wasser, die mich jedoch ebenfalls nicht erfüllten. Es folgte eine Anstellung als Retourenmanager in einem Onlineshop, die jedoch auch nur der Überbrückung diente.

„Ich gründete meinen ersten Onlineshop nicht blind“

Schließlich gründete ich 10.02.2013 meinen ersten Onlineshop. Mein damals bester Freund wendete sich an mich, Triops, sprich Urzeitkrebse, auf Ebay zu verkaufen. Wir nahmen einen entsprechenden Verkäufer auf Ebay genauer unter die Lupe. Trotz nicht besonders professionellem Auftritt und ordentlichen Preisen hatte der besagte Nutzer sehr hohe Absatzzahlen. Nachdem wir den Markt, Absatzkanäle und selbst internationale Konkurrenten analysierten, startete unsere Testphase. Mit weniger als 500 Euro starteten wir, kauften Eier, erstellten Sets und konnten diese mit Erfolg bei Ebay verkaufen. Trotz der Tatsache, dass sich unsere Wege aufgrund interner Gründe schieden, setzte ich das Business fort und habe am 10.02.2013 meinen ersten Onlineshop aufgesetzt. Eine meiner bisher besten Entscheidungen. Es ging stetig bergauf ging, sodass ich im Juli 2015 meinen Job als Angestellter kündigte und mich voll und ganz auf meinen Onlineshop fokussierte.

„Ich möchte Unternehmen helfen, erfolgreich zu sein“

Ende 2015 etablierte ich meinen eigenen Youtube-Channel gestartet und bis heute helfe ich Unternehmern dabei, sich mit ihrem Business zu verbessern. 2017 folgte der aktuelle Ecommerce- und Onlinemarketing-Podcast, nachdem ich mir 2016 immer mehr Expertenwissen aneignen konnte.

Was sind meine Pläne?

Ich möchte die Marke Ben Schneider steig nach vorne bringen, Unternehmen noch gezielter coachen, Einzelstunden geben und meinen Podcast-Channel weiter ausbauen. Ich hoffe, ich konnte dir damit einen guten Überblick über mein Leben und meinen Werdegang geben. In Folge 002 zeige ich dir, wie du konkrete Ideen testen kannst, ohne viel Geld zu investieren. Du generierst wertvolle Daten, auf dessen Basis du entscheiden kannst, ob du ins Ecommerce einsteigen möchtest.